Die Studierendenbefragung TUCpanel der Technischen Universität Chemnitz geht in die nächste Runde und startet am 26. April 2021. Ziel der Studierendenbefragung ist es, Feedback und Impulse für die Weiterentwicklung von Lehre, Prüfungen und Studienorganisation, Mobilität und Chancengleichheit zu sammeln.

„Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die Impulse unserer Studierenden und hoffen auf hohe Teilnahmequoten, um weitere Veränderungen initiieren zu können und um festzustellen, ob die bisherigen Maßnahmen gut ankommen“, sagt Prof. Dr. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales an der TU Chemnitz.

Teilnehmen können alle Studierenden, die mindestens seit dem WS 2020/21 an der TU Chemnitz oder der TUCed – An-Institut für Transfer und Weiterbildung GmbH studieren und im letzten Semester nicht beurlaubt waren. Die Befragung kann auf Deutsch oder Englisch ausgefüllt werden.

Die Studierenden erhalten mit einer E-Mail am 26. April 2021 einen zufällig generierten persönlichen Code und einen Link zur Online-Befragung. Eine hohe Teilnahmequote ist die Voraussetzung für aussagekräftige Daten. Auf dieser Basis sollen gezielt Verbesserungen in der Qualität von Lehre und Studium an der TU Chemnitz angestoßen werden. Über die Bedeutung der Studierendenbefragung TUCpanel informiert ein Video-Clip.

Wichtig für das Studienerfolgsmanagement

Seit dem Start des TUCpanel 2018 wurde dieses Instrument weiterentwickelt und so zum Kernstück des Studienerfolgsmanagementsystems. Die Rückmeldungen der befragten Studierenden bilden den Startpunkt für Diskussionen in den Studienkommissionen und somit für die Weiterentwicklung von Studiengängen sowie für Verbesserungen der Studiensituation an der TU Chemnitz.

„Ausgehend von den letzten Ergebnisberichten haben die Studienkommissionen verschiedener Studiengänge zum Beispiel zahlreiche Module hinsichtlich ihrer Größe, ihrer Prüfungsleistungen, ihres Angebotszeitraumes und ihrer Qualifikationsziele überprüft sowie überarbeitet. Außerdem wurden Maßnahmen eingeleitet, um Berufsperspektiven zukünftig noch stärker aufzuzeigen und die Korrekturzeit von Prüfungsleistungen zu reduzieren“, fasst Dr. Andrea Hertel, Koordinatorin des Projekts „Studienerfolgsmanagementsystem“, zusammen. Auch in den zentralen Bereichen der Universität seien dank der Befragungsergebnisse Potentiale entdeckt und viele Veränderungen angeregt worden.

So wurden dank des Feedbacks unter anderem in der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz die Bestände an elektronischen Medien erweitert. Dazu sagt Angela Malz, Direktorin der Universitätsbibliothek: „Studierende haben durch ihre Angaben in den vergangenen TUCpanel-Befragungen Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, die wir in unserer neuen Universitätsbibliothek umsetzen konnten. Neben der Erweiterung des Bestands an elektronischen Medien gibt es nun auch Arbeitsplätze für Einzel- und Gruppenarbeit. Die Einzelarbeitsplätze sind während der Corona-Pandemie für das Verfassen von Abschlussarbeiten buchbar und in der Prüfungszeit können sie nach Voranmeldung für schriftliche Online-Prüfungen genutzt werden. Geprüft wird außerdem die Möglichkeit von Öffnungszeiten rund um die Uhr.“

Zudem haben Bereiche wie der Career Service und das Internationale Universitätszentrum (IUZ) aufgrund der Ergebnisse die Zugänglichkeit zu ihren Angeboten erhöht. So werden im IUZ nun „neben E-Mail- und Telefonberatungen auch Video-Chat-Sprechstunden angeboten“, sagt Dr. Benny Liebold, Leiter des IUZ.

Hinweise zum Datenschutz, eine FAQ-Liste sowie Ergebnisberichte aus den Vorjahren sind online verfügbar: www.tu-chemnitz.de/tucpanel.

Weiterführende Informationen erteilt das TUCpanel-Team per E-Mail: tucpanel@tu-chemnitz.de.

(Text: Matthias Fejes; Dr. Andrea Hertel)
(Bild: Jacob Müller)

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