Im Vorfeld der am 14. Juli durch die EU-Kommission publizierten verschärften CO2-Limits haben die Automobilnetzwerke in Sachsen (AMZ) und Thüringen (at) Zulieferunternehmen zu Workshops nach Chemnitz, Dresden und Erfurt eingeladen. Verschärfte CO2-Limits bedeutet eine Reduzierung um -55% bis 2030 gegenüber heute!

Nach einer Einführung zur Entwicklung der Elektromobilität in Europa seit 2020 und darauf aufbauende Prognosen bis 2025 standen die aktuellen Strategien und Planungen der Automobilhersteller im Zentrum der Präsentation von Prof. Dr. Werner Olle (CATI) und der Diskussion mit den Vertretern aus ca. 70 Zulieferunternehmen.
In Sachsen galt der Schwerpunkt dem VW-Konzern und seinen Konzernmarken Marke VW PKW, Audi, Porsche, Skoda und Seat. In Thüringen fokussierte der Workshop auf die Hersteller Opel/PSA Groupe, BMW und Mercedes Benz.

Geboten wurden faktenbasierte, detaillierte Einblicke in die Strategien dieser Hersteller, konkretisiert für Produktplanungen, Standorte, Kapazitäten und zu erwartende Volumina.

Diskutiert wurde über die sich jetzt beschleunigende Umstellung auf Elektroautos, den Verdrängungs-wettbewerb zu Verbrenner-Fahrzeugen, damit verbundene Chancen und Risiken für die Zulieferindustrie und die Folgen für das eigene Business.

Angesichts der fast täglich neuen Informationen zu dieser dynamischen Entwicklung stieß dieses Informations-angebot von CATI, einem Geschäftsbereich der TUCed – An-Institut für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz, in beiden Regionen auf beachtliches Interesse. Die angebotenen Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmer-Anzahl waren rasch ausgebucht.

Beide Netzwerke planen daher im Herbst eine Fortsetzung dieser Workshop-Reihe, beginnend mit einem AMZ-Workshop am 7. September im Business Village in Chemnitz.

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