Krisen(-bewältigung) in der pädagogischen Praxis
Krisen(-bewältigung) in der pädagogischen Praxis
Start: 12.06.2026, 14-18 Uhr

Krisenmanagement in der pädagogischen Praxis

Tagesseminar mit theoretischen Grundlagen sowie Handlungsempfehlungen

Menschen erleben typischerweise mehrmals in ihrem Leben krisenhafte Situationen oder Lebenskrisen. Krisen sind dabei individuell unterschiedlich stark ausgeprägt und hängen von den persönlichen Lebensumständen ab. Kinder und Jugendliche mit persönlichen, sozialen oder familiären Herausforderungen sind viel anfälliger dafür, dass sie krisenhafte Umstände, z.B. in der Schule oder eine persönliche Krise, z.B. Schulabbrüche oder der Verlust von Bindungspersonen, erleben.

Eine Krise muss dabei nicht zwangsläufig in einem Trauma enden. In der Lerntherapie und Pädagogik Tätige haben viele Möglichkeiten krisenhafte Prozesse zu begleiten und betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen, Krisen erfolgreich zu bewältigen. Daher wollen wir Krise in Abgrenzung zum Trauma als herausfordernden und oft auch schmerzhaften Bestandteil von Entwicklung betrachten. Eine gelungene, pädagogisch gut begleitete Krisenbewältigung kann zu persönlichem Wachstum und einer gestärkten Resilienz für zukünftige Herausforderungen beitragen.

Dauer
Freitag: 14.00 Uhr bis 18:00 Uhr
Studienmodus
als Webinar
Gebühren
Workshop
Gebühren
Kosten 80,00 €
Zugang
Zertifikat der TUCed

Themen & Schwerpunkte

Wie Krisen verlaufen und was sie psychisch auslösen und vor allem was die Betroffenen in den jeweiligen Bewältigungsphasen brauchen, ist ein wichtiger Bestandteil dieses Workshops. Es sollen die Handlungskompetenzen derer, die direkt mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen arbeiten, gestärkt und erweitert werden. Für einen sicheren Umgang mit krisenhaftem Erleben werden auch die Grenzen zu psychischen Erkrankungen wie Anpassungsstörungen, Depressionen oder auch Traumafolgestörungen besprochen. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die ICD-11 und die Idee das "Nicht-funktionieren" von Kindern und Jugendlichen nach Krisen zu entpathologisieren.

Ziel soll es sein, Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Krisen zu schaffen, die Psychodynamik von Krisen zu verstehen und damit noch besser auf die individuellen Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen einzugehen. Wir betrachten Interventionsmöglichkeiten, die Ihnen helfen, mit in Ihrem beruflichen Alltag auftretenden Krisen, sicher und zielgerichtet umgehen zu können. Zudem werden Techniken vermittelt, die eigene Psychohygiene in den Blick zu nehmen und für sich gesundheitsförderliche Grenzen setzen zu können.

Theoretische Grundlagen (Entstehung und Verlauf von Krisen)
Theoretische Grundlagen
Abgrenzung zu Erkrankungen (wie Traumafolgestörungen, Depressionen etc.)
Abgrenzung zu anderen Erkrankungen
Methoden und Techniken (Handlungskompetenzen)
Methoden und Techniken

Organisation

Die Veranstaltung wird als Webinar angeboten.

Ihre Dozentin, Margit Rüter-Hüsgen M.A., hat an der Ruhr-Universität Bochum Psychologie studiert und darauf aufbauend den Master ILT an der Technischen Universität Chemnitz erfolgreich absolviert. Darüber hinaus hat sie sich im Bereich der Prävention und lerntherapeutischen Arbeit u.a. zur Entspannungspädagogin, Resilienz- und Konzentrationstrainerin weitergebildet. Sie arbeitet als Schulpsychologin, leitet als integrative Lerntherapeutin eine eigene Praxis und ist deutschlandweit als Referentin und Kursleiterin besonders in Bildungseinrichtungen, u.a. auch in der TUCed, aktiv. Aktuell promoviert Frau Rüter-Hüsgen im Fachbereich Psychologie an der Universität Duisburg-Essen zum Thema Achtsamkeit.

Abschluss

Sie erhalten ein Zertifikat der TUCed über die Teilnahme an der Veranstaltung.

Abschluss

Gebühren

Die Kosten für den Workshop betragen 80,- €.

Gebühren

Ihre Ansprechpartner für das Tagesseminar

Margit Rüter-Hüsgen

Margit Rüter-Hüsgen

Psychologin und Lerntherapeutin
Dozentin
Dr. Alexandra Götze

Dr. Alexandra Götze

Fachbereichsleiterin

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