Der 29. Juli 2021 ist das Geburtsdatum von IZZI, dem in Thüringen gegründeten Innovationscluster ‚Interieur der Zukunft aus der Zulieferindustrie‘. Der Innovations-cluster IZZI greift speziell Trends für automobile Interieur-Lösungen auf und entwickelt sie in konkreten Projekten mit den Unternehmen und Instituten der Region weiter zu neuen, nachhaltigen Lösungen.

Treiber dieser Initiative ist das Zuliefernetzwerk automotive thüringen (at), das dieses neue regionale Wertschöpfungs-netzwerk gemeinsam mit 2 Forschungseinrichtungen aus der Region ins Leben gerufen hat – dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt und dem Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland (TITV) in Greiz. Letzteres war in der Vergangenheit bereits Kooperationspartner in über-regionalen Verbundprojekten in Sachsen (wie z.B. futureTEX).

Bereits zum Start haben sich 14 weitere Industrie- und Technologiepartner diesem Wertschöpfungscluster angeschlossen. Dazu gehören renommierte Interieur-Lieferanten, Unternehmen mit hoher Kompetenz bei nachhaltigen Materialien und smarten Oberflächen sowie Technologiepartner für eine innovative Integration neuer Funktionalitäten in Komponenten des Fahrzeug-Innenraums.

Obgleich in Thüringen verortet, ist die Initiative sachbegründet auf überregionale Kooperation ausgelegt. Dies dokumentiert sich auch in der Zusammensetzung der Gründungspartner, zu denen bereits je 2 Unternehmen aus Sachsen und Bayern gehören. „Das Interieur der Zukunft macht nicht an Landesgrenzen Halt. Daher ist unser IZZI auch keine geschlossene Gesellschaft, sondern ist für projektbezogene Kooperationen mit überregionalen und internationalen Partnern offen‘, so der at-Geschäftsführer Rico Chmelik.

„Ausgangsbasis für diese Cluster-Initiative ist die Studie „Interieur der Zukunft“ des Chemnitz Automotive Institute (CATI), einem Geschäftsbereich der TUCed, die im Auftrag der LEG Thüringen erarbeitet wurde. Die Studie zeigt auf, dass über 80% der Wertschöpfung im Produktbereich Interieur von den Zulieferern erbracht wird und in der Region Thüringen wesentliche Kompetenzen zu Komponenten, Fertigungstechnologien und Materialien vorhanden sind, um neue Lösungen für den Fahrzeuginnenraum zu entwickeln“, so die gemeinsame Presseerklärung der Initiatoren.

„Die News aus Thüringen erfreuen uns sehr. Damit haben auch wir unser Ziel erreicht, durch unsere Studien zu einem wertschöpfungsorientierten Technologietransfer beizutragen“, so die CATI-Autoren Prof. Dr. Olle und Dr. Plorin.

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