Fachleute signalisieren, dass die Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit lang anhaltenden Lern- und Entwicklungsstörungen immer größer wird. Circa 20-30 Prozent der Schulabgänger werden als ausbildungsunfähig charakterisiert. Ein Ende dieser Negativentwicklung ist nicht absehbar.
Eine besondere Rolle spielen dabei Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, einer Rechenschwäche, einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) oder einer allgemeinen Lernstörung. Die Folgen dieser Entwicklung haben bereits zu erheblichen gesellschaftlichen Problemlagen geführt, zum Beispiel zu den steigenden Zahlen junger Erwachsener ohne Berufsabschluss.
Daraus erwächst der Bedarf an professionellen Hilfestellungen, die außerhalb der Familie und Schule liegen. Diese Entwicklungsstörungen, die sich auf mehreren Ebenen der kindlichen Entwicklung ausdrücken, sind hochkomplex und bedürfen einer professionellen Behandlung.
Mit dem M.A.-Studiengang Integrative Lerntherapie ist dafür das deutschlandweit erste, adäquate, berufsbegleitende und universitäre Weiterbildungsangebot geschaffen worden.
